Förderkonzept

Verpflichtendes standtortbezogenes Förderkonzept

1. Expliziter Förderunterricht

a) Für den Förderunterricht stehen 4 Wochenstunden zur Verfügung.

  • Jeder Schulstufe steht 1 Stunde zur Verfügung.
  • In Absprache mit der jeweiligen Klassenlehrerin werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Gruppen zugewiesen.
  • Für jedes Kind, das voraussichtlich länger als vier aufeinander folgende Einheiten teilnehmen wird, wird ein Anamneseblatt ausgefüllt.
  • Die Inhalte der Fördereinheitenwerden im Förderprotokoll festgehalten.
  • Inhalte, die einer gesonderten Unterweisung bedürfen, werden außerhalb des Klassenzimmers bearbeitet.
  • Schülerinnen und Schüler mit gleichen Problemen werden anlassbezogen klassenübergreifend zusammengefasst.
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer können nach gemeinsamer Entscheidung der Klassenlehrerin und der Förderlehrerin wieder entlassen werden. Eine ganzjährige Förderung sollte nur in Ausnahmefällen erfolgen.
  • Nach Möglichkeit werden Schülerinnen und Schüler, die vor einer Umstufung stehen oder diese eben hinter sich haben, nach Absprache mit der Klassenlehrerin gefördert.

b) Sprachheilpädagogische Betreuung in 2. und 3. Schulstufe.

  • Dafür werden 3 Stunden zur Verfügung gestellt, die wie folgt aufgeteilt werden:
  • 1 Stunde für die 2a
  • 1 Stunde für die 2b
  • 1 Stunde für die 3. Schulstufe
  • Gefördert werden die Kinder in den Bereichen „Pragmatik/Kommunikation“, „Phonetik/Phonologie“, „Syntax/Morphologie“ sowie „Semantik/Lexik“.

c) Sprachliche Förderung im inklusiven Setting (Schuleingang)

  • Dafür werden 2 Wochenstunden bis zum Ende des ersten Semesters zur Verfügung gestellt.
  • Dieses Fördern stellt eine zusätzliche Unterstützung zum regulären Unterricht dar.
  • Im inklusiven Setting unterstützt die Sprachheilpädagogin die Klassenlehrerinnen beispielsweise beim Schriftspracherwerb. Auch auf spezifische Schwächen in Teilbereichen (z.B.: phonologische Bewusstheit, …) kann zielgerichtet eingegangen werden.
  • Ab dem zweiten Semester werden diese Stunden zur allgemeinen sprachheilpädagogischen Betreuung der Kinder der ersten beiden Schulstufen herangezogen.

d) Im heurigen Schuljahr stehen uns insgesamt 22 Unterrichtstunden zur autonomen Vergabe, aufgrund der Schulzusammenlegung mit der ehemaligen Volksschule St. Ulrich, zur Verfügung. Diese haben wir wie folgt eingesetzt

  • 16 Unterrichtsstunden werden verwendet, um die Kinder der ehemaligen Volksschule St. Ulrich in ihrer Eingewöhnungin den einzelnen Klassen bestmöglichzu unterstützen.
  • 5 Unterrichtsstunden kommen der Leseförderung zugute (siehe Punkt 3b).
  • 1 Unterrichtsstunde wird eingesetzt für Begabtenförderung (UÜ Englisch).

2. Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache

  • Unsere Schule besuchen heuer acht Kinder mit nichtdeutscher Erstsprache.
  • Im Rahmen des Sprachförderkurses wird das Kind mit aoStatus an die Unterrichtssprache herangeführt. Nach Möglichkeit werden auch bei Bedarf die übrigen Kindermit einer anderen Erstsprache als Deutsch hinzugezogen.
  • Der Sprachförderkurs DAZ umfasst 6 Unterrichtsstunden.

3. Angebot für den Erwerb unterschiedlicher Kompetenzen

a) Es wird an unserer Schule das eigenverantwortliche Lernen in allen Klassen gefördert. Dieses Ziel wird auf verschiedene Arten umgesetzt:

  • Arbeit nach einem Stationenplan (1. Schst.)
  • Arbeit nach Tagesplänen
  • Arbeit nach Wochenplänen
  • Projektunterricht
  • Arbeit mit dem PC und dem Tablet (Nutzung unterschiedlicher Learning-Apps wie z.B. „Anton“)
  • Reisetagebücher: Dialogisches Lernen

b) Lesen

  • Das Unterrichtsprogramm LILO wird in den ersten vier Schulstufen durchgeführt: Je drei PCs stehen in jeder Klasse für die ergänzenden Leseeinheiten zur Verfügung.
  • Bis zum heurigen Schuljahr standen Bücher in der Klassenbücherei zur Verfügung. Derzeit wird gerade an einer zentralen Bibliothek gearbeitet, die demnächst für alle Schulstufen genützt werden kann.
  • Angebot des Internets (Jede Klasse hat Internetanschluss). In den beiden vierten Klassen steht heuer wieder das Antolin-Programm zur Verfügung.
  • Einsatz des Leseförderprogramms FILIUS aus dem Leseprojekt ELIS in den beiden vierten Klassen. Durch genaue Ergebnisse aus der Arbeit mit diesen Materialien können gezielte Maßnahmen zum individuellen Lesefortschritt gesetzt werden.
  • Zusätzlich stehen Kindern ab der zweiten Schulstufe individuelle Förderkonzepte zur Steigerung der Lesefertigkeiten (z.B. „Lesen-das Training“, …) zur Verfügung.
  • Der Schule stehen im heurigen Schuljahr 5 Stunden zur Verfügung, die für Leseförderung genützt werden. Im Regelfall eine Stunde pro Schulstufe bzw. bei Bedarf flexibel verwendbar (individuelle Förderung für Kinder mit auffälliger Leseleistung).
  • Tägliche Leseeinheit
  • Nach der großen Pause wird den Schülerinnen und Schülern der 2. bis 4. Schulstufe individueller Lesestoff für das Still-Lesen angeboten. Dadurch kann sich jede(r) ihren/seinen Interessen und ihrem/seinem Tempo entsprechend mit dem Lesen beschäftigen. Den Schülerinnen und Schülern, die besonderer Förderung bedürfen, widmet sich die Lehrerin. Dabei wird mithilfe von eigens angefertigten Materialien besonders auf die Verbesserung der Lesetechnik und -geläufigkeit geachtet. Für diese Einheiten werden täglich ca. 15 Minuten eingeplant.

c) Phonologische Bewusstheit

  • Im Rahmen der „Transition“ wird mit den zukünftigen Schülerinnen und Schülern im Kindergarten an der phonologischen Bewusstheit gearbeitet. Sie soll den Schriftspracherwerb zu Beginn der 1. Schulstufe unterstützen.
  • Während der ersten drei Monate werden die Kinder im Bereich der „Phonologischen Bewusstheit“ von der Transitionsbeauftragten weitergefördert bzw. im Unterrichtsgeschehen beim Schriftspracherwerb unterstützt.
  • Beim LILOProgramm wird zusätzlichein besonderes Augenmerk auf die Lautdifferenzierung/identifikation gelegt.

d) Persönlichkeitsstärkung von Kindern

  • An der Schule war Frau VOLn Barbara Urabl (eine ausgebildete PETUKI) tätig, die Einheiten für das Morgenritual in Kalenderform herausgegeben hat. Jede Klasse besitzt ein Exemplar. Dabei geht es vor allem um die soziale Kompetenz der Kinder.  Alle Schüler aller Klassen arbeiten täglich im Morgenkreisan einem Gedanken / an einem Spruch. Die Reflexion der Kinder im Anschluss an die Übungen soll das Erfahrene tiefer wirken lassen. Diese Gedanken werden nach ca. zwei Wochen gewechselt, können aber über mehrere Wochen zu einem übergeordneten Thema gehören. Ziel ist es, die Persönlichkeitsbildung in allen Klassen über das gesamte Schuljahr zum Thema zu machen und in dieser Zeit an der Persönlichkeit der Kinder zu arbeiten. Mit diesem Thema befasst sich einer unserer Leitsätze.

4. Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern

Individualisierung des Unterrichts durch „Offenes Lernen“, Dialogisches Lernen, Arbeit am PC und Projektunterricht. Möglichkeit des Besuches von Unverbindlichen Übungen.

a) Englisch

  • In einer Gruppe wird Englisch vertiefend zum Regelunterrichtangeboten. Diese Stunde wird von einer Lehrerin speziell für die Kinder der vierten Schulstufe der Volksschule Heiligenkreuz am Waasen gehalten. Die Teilnahme erfolgt freiwillig, es nehmen jedoch fast alle SchülerInnen an dieser Übung teil.

b) Bewegung und Sport-Schwimmen

  • Zwei Lehrerinnen gebenden Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit,am Schwimmunterricht teilzunehmen. Am Ende des Schuljahres werden Leistungsabzeichen abgenommen. Außerdem unterstützt ein Mitglied des Vereins FLIB die Lehrerinnen. Aufgrund der Pandemie ist es in diesem Schuljahr nur für die Kinder der 2. Schulstufe möglich an dieser Übung teilzunehmen. Dies wurde im 1. Schulforum genehmigt. Der Unterricht findet in geblockter Form, viermal pro Semester, statt.

c) Schulchor

  • Die Religionslehrerin bietet den Schulchor (den so genannten „Reli-Chor“)an.Der Name „Reli-Chor“ wurde aus einer Zeit übernommen, als die Lehrerin den Chor noch in ihrer Freizeit betreute. Er ist bestens eingeführt und wurde deshalb beibehalten.
  • In dieser Stunde werden einerseits religiöse Lieder gesungen, die dann bei unseren Schulgottesdienstenoder bei pfarrlichen Ereignissenzur Aufführung gebracht werden.Andererseits werden auch Lieder mit allgemeinen Inhalten im zeitgemäßen Angebot gesungen und geprobt.
  • Kinder der dritten und viertenSchulstufe(in diesem Schuljahr Pandemie bedingtnur Teilnahme für Kinder der Grundstufe II möglich) proben wöchentlichjeden Freitag in der 5. Stunde.
  • Immer wieder werden Talente entdeckt, die auch als Solisten hervortreten.
  • Die Teilnahme am Bezirksjungendsingenund der „ReliChor“ Ausflug nach Graz, sind für die Kinder unseres ReliChors besondere Highlights.Aber auch die Auftritte bei besonderen Anlässensind immer wieder eine große Aufregung, die dann bestens gemeistert werden.

d) Digitale Kompetenzen

  • Nach der Anschaffung von insgesamt 22 iPads kann heuer mit Kindern aller Schulstufen an den digitalen Kompetenzen gearbeitet werden. Zusätzlich kamen noch 10 iPads aus der Schulzusammenlegung mit der VS St. Ulrich am Waasen an unsere Schule. Als Unterlagen dienen die Materialien von „DigiKomp4“ und von „eeducation“. Es geht in diesen Einheiten einerseits um das Vertrautmachen mitTablets, aber auch um den vorsichtigen und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet.

5. Förderung in der Tagesschule

a) Gespräche

  • Regelmäßigkommt es zwischen den Tagesschulbetreuerinnen und den Klassenlehrerinnen zu Gesprächen über Defizite im Leistungsstand von Schülerinnen und Schülern. In diesen Gesprächen wird über Fördermöglichkeiten beraten.

b) Helfersystem

  • Ein wichtiges Element ist auch das Helfersystem innerhalb der Tagesschulgruppen. Hier wird einerseits innerhalb der Schulstufe Hilfestellung bei Hausübungsproblemen gegeben, andererseits wird auch schulstufenübergreifend geholfen. Lesehausübungen werden –so es zeitlich möglich ist -grundsätzlich altersheterogen vorgeübt und anschließend durch die Lehrerinnen abgenommen.

c) Freizeitstunden

  • Angebote im Rahmen derFreizeit-Stunden werden wie folgt genützt:
  • Fitstunde (Bewegungseinheit durch den Verein FLIB Heiligenkreuz am Waasen im Turnsaal oder im Freien)
  • Kreativstunde (im Werkraum bei Bastelaktivitäten)
  • Spielestunde (Kreisspiele, Feldspiele, Gruppenspiele, Rhythmusspiele, Singspiele)
  • Gemeinsame Ausflüge (Wald, Schneewiese, Spielplatz, Abschlussfahrt)

c) Schulchor

  • Die Religionslehrerin bietet den Schulchor (den so genannten „Reli-Chor“)an.Der Name „Reli-Chor“ wurde aus einer Zeit übernommen, als die Lehrerin den Chor noch in ihrer Freizeit betreute. Er ist bestens eingeführt und wurde deshalb beibehalten.
  • In dieser Stunde werden einerseits religiöse Lieder gesungen, die dann bei unseren Schulgottesdienstenoder bei pfarrlichen Ereignissenzur Aufführung gebracht werden.Andererseits werden auch Lieder mit allgemeinen Inhalten im zeitgemäßen Angebot gesungen und geprobt.
  • Kinder der dritten und viertenSchulstufe(in diesem Schuljahr Pandemie bedingtnur Teilnahme für Kinder der Grundstufe II möglich) proben wöchentlichjeden Freitag in der 5. Stunde.
  • Immer wieder werden Talente entdeckt, die auch als Solisten hervortreten.
  • Die Teilnahme am Bezirksjungendsingenund der „ReliChor“ Ausflug nach Graz, sind für die Kinder unseres ReliChors besondere Highlights.Aber auch die Auftritte bei besonderen Anlässensind immer wieder eine große Aufregung, die dann bestens gemeistert werden.

6. Maßnahmen an den Nahtstellen

a) Kindergarten

  • Grundsätzlich sind beide Kindergärten (Heiligenkreuz a. w. und Pirching a.T.) bereit mitzuwirken. Große rechtliche Unsicherheiten machen es aber nach wie vor schwierig. Aufgrund der aktuellen Lage (Covid19) muss abgewartet werden, ob das Transitionsprojekt in üblicher Form stattfinden kann.
  • Voraussichtlich wird ein Elternabend im Jänner (vor den Schuleinschreibungsterminen) in der Volksschule Heiligenkreuz am Waasen zum Thema „Vorbereitung auf den Schulbeginn“ veranstaltet. Dabei kommt es auch zum Vorstellen der gemeinsamen Vorhaben und zum Einholen des Einverständnisses der Eltern, dass ihre Kinder am Nahtstellenprojekt teilnehmen dürfen.
  • In einem dreistündigem Block besucht die Lehrerin der VS Heiligenkreuz a. W. jeweils abwechselnd einen Kindergarten.
  • geplante Ansätze in den beiden Kindergarteneinrichtungen:
  • PfarrKIGA Heiligenkreuz: 2 Termine im Kindergarten (Beobachtung der Kinder in den Gruppensituationen durch die Lehrerin) 5 Termine in der Schule (Arbeit an der „Phonologischen Bewusstheit“)GemeindeKIGA Pirching: 3Termine im Kindergarten (Arbeit an der „Phonologischen Bewusstheit“und Hospitation bei Einheiten zur Schulvorbereitung der Kindergartenpädagogin bzw. Beobachtung in der Gruppe)
  • Start der Stunden im Jänner, damit die zukünftigen Schülerinnen und Schüler die Bezugsperson der Schule schon vor der Schuleinschreibung kennen.
  • Einschreibung mit Anwesenheit der vertrauten Lehrerin in der zweiten Jännerhälfte
  • Schnuppertag im Juni mit allen zukünftigen SchulanfängerInnen und deren Erziehungsberechtigten falls Pandemie bedingt möglich?

b) Mittelschule Heiligenkreuz am Waasen

  • Auch mit der Nachbarschule herrscht gutes Einvernehmen.
  • Geplant ist eine Schnuppertag am 14. Jänner 2021 – ob dieser stattfinden kann ist aus derzeitiger Sicht noch nicht absehbar.

c) Freizeitstunden

  • Angebote im Rahmen derFreizeit-Stunden werden wie folgt genützt:
  • Fitstunde (Bewegungseinheit durch den Verein FLIB Heiligenkreuz am Waasen im Turnsaal oder im Freien)
  • Kreativstunde (im Werkraum bei Bastelaktivitäten)
  • Spielestunde (Kreisspiele, Feldspiele, Gruppenspiele, Rhythmusspiele, Singspiele)
  • Gemeinsame Ausflüge (Wald, Schneewiese, Spielplatz, Abschlussfahrt)

c) Schulchor

  • Die Religionslehrerin bietet den Schulchor (den so genannten „Reli-Chor“)an.Der Name „Reli-Chor“ wurde aus einer Zeit übernommen, als die Lehrerin den Chor noch in ihrer Freizeit betreute. Er ist bestens eingeführt und wurde deshalb beibehalten.
  • In dieser Stunde werden einerseits religiöse Lieder gesungen, die dann bei unseren Schulgottesdienstenoder bei pfarrlichen Ereignissenzur Aufführung gebracht werden.Andererseits werden auch Lieder mit allgemeinen Inhalten im zeitgemäßen Angebot gesungen und geprobt.
  • Kinder der dritten und viertenSchulstufe(in diesem Schuljahr Pandemie bedingtnur Teilnahme für Kinder der Grundstufe II möglich) proben wöchentlichjeden Freitag in der 5. Stunde.
  • Immer wieder werden Talente entdeckt, die auch als Solisten hervortreten.
  • Die Teilnahme am Bezirksjungendsingenund der „ReliChor“ Ausflug nach Graz, sind für die Kinder unseres ReliChors besondere Highlights.Aber auch die Auftritte bei besonderen Anlässensind immer wieder eine große Aufregung, die dann bestens gemeistert werden.